1) Inverses Zeitmanagement.
Anstelle einen geplanten Lernnachmittag an Facebook zu verlieren, einfach mal den Spieß umdrehen und die Freizeit managen. Also gut - gesteht euch großzügig 3 oder 4 Stunden “Medien”zeit zu. Plant sie ein. Und den Rest der Zeit arbeiten.
2) Das Unterbrechen trainieren/unterstützen
Kennt ihr das: Ich surfe noch genau bis 15:00. Und dann um diese Uhrzeit schiebt ihr es noch ein bisschen mehr auf. Und dann noch ein bisschen..
Eines der Schlüsselprobleme liegt darin, die (verschwenderische) Aktivität zu unterbrechen - der Einstieg in die neue Aktivität klappt dann oft. Dieses Problem kann man leicht lösen: Nerviger Handywecker ans andere Ende des Zimmers.
Oder auch trainieren: Mithilfe einer Eieruhr sich selbst konditionieren, den Sitzplatz zu wechseln. Also: Sofort, wenn die Uhr schellt, aufstehen und etwas anderes tun. Bei etwa der 30. Wiederholung stellt sich der Konditionierungseffekt ein. Er stirbt aber nach einiger Zeit ohne Aktivierung wieder, weil die alte Konditionierung (ignorieren) viel älter und stärker ist. Mehr»
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Ein interessanter Psychologie-Trick (der sich unterbewusster Konditionierung bedient), ist folgender. Angenommen, ich sollte lernen, nicht Internet surfen. Dann lautet der Auftrag: Schreibe 3 gute Dinge am Lernen auf und 10 fürs Internet surfen. Mehr»
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Mit Ritualen meine ich jetzt nicht unbedingt irgendwelche esoterischen Praktiken. Obwohl die interessant sein könnten, wer glaubt, er wäre zu Telekinesis fähig, der hebe bitte meine Hand.. Mehr»
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Hausarbeiten müssen nicht schmerzvoll sein. Wirklich nicht.
Wie schreibe ich eine Hausarbeit?
Nun, ich setze mich hin und fange mit einem leeren Worddokument an. NICHT. Die grundlegende Idee ist, Recherche und Schreiben zu trennen, und stammt von Cal Newport. Mehr»
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Manchmal kann es sehr nützlich sein, sich vor Augen zu führen, wie viel Zeit wert ist. Dann überlegt man zwei Mal, ob man die unverschämt überteuerten Poptarts kauft, und greift sofort bei den Fachbüchern zu.
Ein Studium ist ein Job. Ein Student wird dafür bezahlt, zu lernen. Vater Staat investiert in seine Zukunft.
So einfach ist das. Der durchschnittliche Bafög-Satz liegt bei 380€, davon zahlt der Staat etwa 200€. Plus Zinsen. Kindergeld und Krankenkasse nicht inkludiert. Weiters geben die Bundesländer mehr als 800€ im Monat pro Student für die Lehre aus. In manchen sogar nochmal fünfzig Prozent mehr.
1000€ Gehalt kriegt ihr also bezahlt. Plus alles, was ihr mehr als 380€ an Lebenserhaltungskosten irgendwoher geschenkt bekommt- also rechnet mal im Durchschnitt 300€ dazu.
Die 8€ Nettostundenlohn bei einer 40-Stundenwoche sind natürlich eine Milchmädchenrechnung. Das beginnt bei Steuerverlusten und endet bei Opportunity Cost.
Trotzdem ist es eine sehr treffende Zahl.
Ihr studiert, und erhaltet dafür einen relativ angemessenen Lohn für eine nicht ausgebildete Kraft. Sind die 4€ für den Nobel-Kaffee eine halbe Stunde lernen wert? Ja? Was ist mit den 15€ für ein T-Shirt, das ihr nicht tragen werdet - 2 Stunden lernen?
Bringen euch die 25€ für ein Buch so viel weiter, dass ihr 3 Stunden pauken würdet?
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Wie lange kann man an einem Tag lernen? 6 Stunden? 8 Stunden? Länger kann beim besten Willen nicht arbeiten.
Wie lange sind die meisten Menschen wach? 16 Stunden? 18 Stunden?
Konservativ geschätzt lassen sich so maximal 50% eines Tages nutzen. Auch wenn man viel Zeit für Fahrten und Essen und Duschen kalkuliert, ist das verdammt ineffizient.
Angenommen, es ist Klausurzeit - und ihr würdet ohnehin auf eure Freizeit und euer Sozialleben verzichten:
Wer hat behauptet, dass der Tag 24 Stunden hat?Mehr»
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Wie man auch an den Videokommentaren auf YouTube liest: Es ist wahr. Zumindest in meinem Fall.
Für alle, die es genau wissen wollen, ein Link zur Sozialerhebung des Studentenwerks (Kurzversion). Interessante und schockierende Zahlen.
zB
40% aller Studienvorhaben sind finanziell unsicher. 83% Prozent aller Akademikerkinder - sowie 23% aller Nichtakademikerkinder studieren.
Übrigens:
Für die, die glauben, das mit den Schulden sind amerikanische Verhältnisse:
Ein Darlehen für die Studiengebühren summiert sich mit Master 5000€; bei derzeit um die 4.5% Zinsen. Bafög? Wird zumindest bei 10.000€ Schulden gekappt.
Wer das nicht kriegt, geht zur KfW und ist noch schlechter dran: Wie FOCUS meldet, werden die Schulden, die nach dem Uni-Abschluss anfallen, laut KfW im Durchschnitt 30 000 Euro pro Student betragen.
Der garantierte Höchstzinssatz liegt fest bei 9,2 Prozent.
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1) Stressabbau:
* Sport, Auspowern! Schnell, kurz, intensiv: So kann man sich wieder konzentrieren!
* Eiswürfel. Kalt macht wach. Bitter übrigens auch.
* Duschen: Heiß zum Entspannen, kalt zum Aufwachen, Wechselduschen für die Hartgesottenen
* Kaffee: Nicht reinkippen, sondern als Genußmittel verwenden. Je nach Adrenalingehalt bleibt man ohnehin wach genug zum Lernen. Vielleicht auch in einem Starbucks oder McCafe lernen probieren - die Neuigkeit macht das Hirn doppelt aufnahmebereit.
* Vorfreuen: Die coolsten Sommerferien ever planen.
Ich lernte einmal einen Studenten kennen, der mich wahnsinnig beeindruckt hat: Er hat die Inhalte seines gesamten BWL-Studium in einer persönlichen Wikipedia.
Man stelle sich das vor: Alles, was er gelernt hat, kann er jederzeit abrufen, jederzeit nachlesen, jederzeit etwas hinzufügen..
Wow.
Das hat mich zu meinem eigenen Wiki inspiriert.
Overkill?
Im Laufe eines Computer-Lebens habe ich Unmengen an Daten gespeichert.
kleiner Ausschnitt meiner Startseite
Dokumente für die Uni, Skripten, E-books, Lebensläufe (inkl. Scans), vorgefertigte Texte (Danke für die Einladung, aber..; Auf Ihrer Webseite habe ich..), Emails mit Logindaten von Services, die ich einmal im Jahr nutze, abfotografierte Buspläne, Zitatsammlungen, Telefonnummern und Kontaktdaten, halbfertige Artikel, Avatare und Portraitfotos, ToDo-Listen, Seiten, die ich irgendwann abarbeiten will,..